NHL: Carolina Hurricanes sind Stanley Cup Sieger 2026!

15.06.26 - Stephan Häfliger

Spiel 6 des Stanley Cup Finals. Der Cup ist im Stadion, die Hurricanes einen Sieg davon entfernt, ihren Gewinn von 2006 zu wiederholen. Auf der anderen Seite die Vegas Golden Knights mit dem Rücken zur Wand. Die Stars im Team von Coach Tortorella, wie Marner, Eichel, Hertl und Kapitän Mark Stone waren gefordert.

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Carolina begann das Spiel mit mehreren Icings. Doch in der 4. Minute war ein Offside gegen die Knights angezeigt und Carolina übernahm den Puckbesitz. Jacob Slavin sah Taylor Hall an der offensiven blauen Linie und Hall fackelte nicht lange. Er bezwang Vegas Torhüter Carter Hart mit dem 2. Schuss der Hurricanes zum 1:0. In der 10. Spielminute kam Vegas zu ihrer ersten grossen Möglichkeit. Pavel Dorofeyev lenkte einen Puck aus der Luft in Richtung Tor ab, traf aber nur das Aussennetz auf dem Tor von wo der Puck zurück in den Torraum prallte, doch Brandon Bussi hatte aufgepasst und ihn in seiner Fanghand verschwinden lassen. Das erste Powerplay für Vegas wurde in der 11. Minute ausgesprochen, als Jackson Blake seinen gegnerischen Torhüter Hart umfuhr. Allerdings dauerte diese Freude nur 31 Sekunden an, denn Tomas Hertl erlaubte sich einen Bully Fehler. Im Umfallen spielte er den Puck mit der Hand weg, was auch ihm eine 2 Minuten Strafe einbrachte. Brett Howden zog während dieser 4 gegen 4 Situation alleine aufs Tor von Carolina, scheiterte aber wie zuvor Dorofeyev an Hintermann Bussi. Die Hurricanes drückten auf das 2:0. Hart spielte einen Puck hinter seinem Tor, leistete sich dabei einen Fehler und musste in Fussball WM Manier mit einem Hechtsprung ein weiteres Tor für die Canes verhindern. Carolina kam viel zu einfach zu Torchancen. Als Hall erneut durch die Vegas Verteidigung tanzen konnte, stoppte ihn Eichel mit einem Haken und nahm dafür in der Kühlbox Platz. Die Knights erhielten zum Ende des Drittels noch einmal eine Überzahl Gelegenheit. In den letzten Sekunden des Drittels musste auch Bussi mit einem Hechtsprung retten, um das 1:0 in die Pause zu retten.

Der Mittelabschnitt schien für beide Teams etwas konzentrierter mit weniger Fehlern, Strafen und hochkarätigen Chancen. Das Nervenflattern vom ersten Drittel hatte sich beruhigt und beide Teams waren sich im Klaren, was heute auf dem Spiel stand. Carolina hatte weniger Torschüsse, machte aber mehr fürs Spiel und war somit nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Die Knights verloren oft Zweikämpfe, was Carolina immer besser ins Spiel brachte. In der 34. Minute musste sich Hart ein zweites Mal geschlagen geben. Diesmal traf Blake für die Gäste und die Fanrufe der angereisten Canes Fans wurden immer lauter.

Auch im letzten Drittel tickte immer mehr Zeit von der Matchuhr und die Hurricanes gingen keine Risiken ein. Die Knights hatten nie wirklich eine Möglichkeit Druck in der offensiven Zone aufzubauen. Es wurde immer leiser in der T-Mobile Arena. Die Heimfans waren schockiert zu sehen, wie ihre Mannschaft kaum etwas auf die Reihe brachte. Dann in der 49. Minute die grosse Chance für den Anschlusstreffer, als Robinson wegen eines hohen Stocks für 2 Minuten in die Kühlbox musste. Eichel, Howden, Hertl, Stone und Marner sollten es für Vegas richten und übten auch enormen Druck aus, doch ein Tor gab es auch hier nicht zu sehen.

Es kam, was kommen musste. Carolina kämpfte defensiv stark und erlaubte es den Knights nicht, in diesem Spiel noch einmal heranzukommen. Mit einem 2:0 Sieg hat sich Rod Brind'Amour nach dem Sieg als Kapitän im Jahre 2006 auch 20 Jahre später als Coach den Stanley Cup mit Carolina verdient.

Resultate:

Vegas Golden Knights (Schmid überzählig) - Carolina Hurricanes 0:3 Stand (2:4)

Foto: Stephan Häfliger

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