Rappi knorzt sich zum Sieg
SC Rapperswil-Jona Lakers
HC Ajoie
Spielbericht
Die SCRJ Lakers sind mit einem Sieg ins Jahr 2026 gestartet. Die Rapperswiler konnten zwar nicht restlos überzeugen, waren am Ende aber besser als der HC Ajoie, weshalb sie in der Verlängerung mit 2:1 gewannen.
Spiele gegen den HC Ajoie sind für die Lakers oft etwas knorzig. Das war auch am heutigen Abend nicht anders. «Wir waren zu Beginn des Spiels nicht bereit», erkannte Nico Dünner. Dieses Manko zeigte sich einerseits darin, dass die Rapperswiler unpräzise Pässe spielte. Auf der anderen Seite erlaubte man sich aber auch individuelle Fehler. So leistete sich Igor Jelovac einen unnötigen Scheibenverlust, den Julius Nättinen in der zehnten Minute zum 0:1 nutzen konnte. Positiv für die Lakers war, dass sie das Spiel nur drei Minuten später ausgleichen konnten. Für den Treffer zeichnete Nico Dünner, der im Powerplay einen Abpraller verwerten konnte. «Nachdem uns das Powerplay im letzten Jahr immer wieder Probleme gemacht hat, war dies schon mal ein guter Ansatz», zeigte sich der Torschütze zufrieden.
War man im ersten Drittel zu fahrig, gelang es den Rapperswilern ab dem zweiten Drittel vermehrt das Spiel in die Hand zu nehmen. Was fehlte, waren die Tore. Dies war unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Rosenstädter im Abschluss zu unpräzise waren. Beste Beispiele dafür waren Marlon Graf, der das Lattenkreuz traf oder Nico Dünner, der gleich zwei Mal aus bester Position übers Tor schoss. «Betrachtet man diese Chancen hätten wir den Sack früher zumachen müssen», gestand Captain Dünner. Immerhin konnten die Rapperswiler in der Verlängerung das Spiel doch noch an sich reissen. Dies, weil der bis dahin blasse Malte Strömwall zu einem Sololauf rund ums Tor ansetzte und die Scheibe anschliessend zum 2:1 ins Tor schoss.
Blickt man auf die Tabelle, so stellt man fest, dass der Abstand des SCRJ zum sechsten aus Zürich zwar nur einen Punkt beträgt. Davor scheinen die Clubs aus Lugano und Genf aber langsam davon zu ziehen. Wenn die Rapperswiler die direkte Playoff-Qualifikation noch erreichen wollen, müssen sie in den nächsten Spielen einen hohen Punkteschnitt erreichen. Punktverluste wie der von heute sind deshalb extrem schmerzhaft. Um an den direkten Konkurrenten vorbeizuziehen, müssen sich die Lakers in den nächsten Spielen deshalb definitiv steigern.
